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  • Artikel: „Leiden und Arbeit“: Diskussionsrunde mit der Psychologin Marie Pezé

    Le vendredi 27 avril 2012 Afficher le message »

    „Über die biologischen Grenzen hinaus“

    Die Selbstmorde von Angestellten bei France Télécom in den vergangenen drei Jahren sind die vielleicht extremste Darstellungsform einer besorgniserregenden Entwicklung: die Zahl der Arbeitnehmer, die durch ihre Arbeit krank werden, nimmt zu. Auf Einladung der CSL referierte gestern im Hotel Parc Belair die französische  Psychologin Marie Pezé über die Ursachen für dieses Phänomen.

    Die Selbstmorde von Angestellten bei France Télécom in den vergangenen drei Jahren sind die vielleicht extremste Darstellungsform einer besorgniserregenden Entwicklung: die Zahl der Arbeitnehmer, die durch ihre Arbeit krank werden, nimmt zu. Auf Einladung der CSL referierte gestern im Hotel Parc Belair die französische  Psychologin Marie Pezé über die Ursachen für dieses Phänomen.

    Marie Pezé weiß, wovon sie spricht. Pezé ist Doktor der klinischen Psychologie und Psychoanalytikerin. Rund 13 Jahre lang hat sie im „Centre d’accueil et de soins hospitaliers“ (CASH) in Nanterre unzählige Patienten mit den unterschiedlichsten Profilen betreut und beraten, die in irgendeiner Form – physisch oder psychisch – durch ihre Arbeit bzw. ihre Arbeitsbedingungen krank geworden sind.

    Ironie des Schicksals
    Aber Marie Pezé weiß nicht nur aufgrund ihrer beruflichen, langjährigen Erfahrung, wovon sie spricht. Denn – Ironie des Schicksals – im Krankenhaus von Nanterre, wo sie 1997 die frankreichweite erste Anlaufstelle unter dem Titel „Souffrance et travail“, also Leiden und Arbeit eingerichtet hat, gestaltete sich ihre Arbeit äußerst schwierig, auch sie wurde von der Klinikleitung an die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit gebracht. Der Psychologin wurde schließlich gekündigt, ihre Abteilung geschlossen.

    Die Kündigung, vor allem aber die Zeit davor, haben Pezé enorm belastet, wie sie gestern im Vorfeld ihrer auf Einladung der „Chambre des salariés“ gegebenen Konferenz dem Tageblatt gegenüber erklärte. Nur mithilfe ihrer Kinder schaffte sie es, die schwierige Zeit zu überstehen und neuen Mut und neue Kraft zu schöpfen. Ihren früheren Arbeitgeber, das Krankenhaus von Nanterre, verklagte sie, gewann und mit der ihr zugestandenen Entschädigung startete sie ein Internetportal. Parallel hierzu veröffentlichte sie ein (zweites) Buch über krankmachende Arbeitsbedingungen.

    Heute arbeitet Marie Pezé, deren Initiative in Nanterre trotz aller Schwierigkeiten Schule machte – mittlerweile gibt es 35 solcher Einrichtungen in Frankreich –, als Expertin im Bereich „Psychopathologie der Arbeit“ am Berufungsgericht von Versailles. Parallel hierzu veranstaltet sie Weiterbildungen und berät und betreut weiterhin Betroffene. Betroffen seien, wie sie unterstreicht, ausnahmslos sowohl der „einfache“ Angestellte als auch der Führungskader.

    Auf die Frage, ob die Krankheiten in Verbindung mit einem Arbeitsverhältnis zunehmen würden, antwortet sie mit einem ganz klaren Ja. Die Ursachen hierfür seien vor allem der zunehmende Druck, dem sich die Angestellten von ihren Vorgesetzten ausgesetzt sähen. Unter dem Vorwand der Produktivität und selbstverständlich immer „zum Wohle des Unternehmens“ würden die Aufgaben erhöht, multipliziert. Über die biologischen Grenzen hinaus, sprich die aufgetragenen Arbeiten sind einfach nicht mehr zu bewältigen.

    Pezé glaubt dabei nicht an den „unschuldigen“ Arbeitgeber. In den allermeisten Fällen würden die Unternehmensleiter gezielt vorgehen. In den großen Managerschulen, in entsprechenden Weiterbildungskursen würden Unternehmensleiter die nötigen „Techniken“ lernen, um ihre Angestellten zu destabilisieren und das Verhältnis innerhalb der Belegschaft zu zerstören, den einzelnen Mitarbeiter zu isolieren. Krankheiten, die durch die Arbeit entstehen können, müssen aber nicht unbedingt in das mittlerweile stark mediatisierte „Burn-Out“-Syndrom oder Depressionen münden oder sogar zum Selbstmord führen. Die Tatsache, dass im Job etwas nicht rund läuft, könne sich auch durch Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, gynäkologische oder Magen-Darm-Probleme äußern, erklärt Pezé. In extremen Situationen, die nicht so selten seien, führten konstant überhöhte Werte an Stresshormonen zum Schlaganfall. Andere mögliche Reaktionen überforderter Arbeitnehmer seien Reizbarkeit und Gewaltanwendung gegenüber dem Vorgesetzten. „Wenn wir in Europa liberalere Waffengesetze hätten, gäbe es mit Sicherheit mehr tote Chefs“, ist Pezé überzeugt.

    Aber auch ohne diese Auswüchse seien die Konsequenzen der derzeitigen Betriebskultur besorgniserregend und für die Sozialversicherungen wie auch für die Unternehmen selbst sehr kostspielig. Warum dies nicht zu einer Bewusstseinveränderung führt?

    „Alles muss schnell gehen, immer schneller“, sagt die Expertin. „Niemand, auch und vor allem Unternehmenschefs, haben keine Zeit mehr, nachzudenken.“"tw

    Quelle: „Tageblatt“ vom 24. April 2012 April 2012
    Autor: Tom Wenandy

    Pour plus d'info visitez le site www.souffrance-et-travail.com

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  • Artikel: Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

    Le jeudi 26 avril 2012 Afficher le message »

    Höher, schneller, weiter

    Phänomen Stress und Burn-out: Betriebe können ihre Mitarbeiter davor schützen

    Lange Arbeitstage, Überstunden, hoher Zeit- und Leistungsdruck und Mobbing gehören heute (fast) zum Betriebsalltag und belasten Arbeitnehmer schwer. Wer zu lange unter Druck steht, wird krank. Darunter leiden der Betroffene, seine Angehörigen, aber auch der Betrieb. Bei der Arbeitnehmerkammer (CSL) befindet sich eine Stressberatungsstelle wo der gestresste Arbeitnehmer Rat und Hilfe findet. finden gestresste Arbeitnehmer Rat und Hilfe. „In Luxemburg sind vor allem Beschäftigte aus dem sozialen und dem Gesundheitsbereich sowie aus dem Finanz- und Bildungswesen betroffen“, weiß der CSL-Arbeitspsychologe David Büchel.

    Phänomen Stress und Burn-out: Betriebe können ihre Mitarbeiter davor schützen

    Lange Arbeitstage, Überstunden, hoher Zeit- und Leistungsdruck und Mobbing gehören heute (fast) zum Betriebsalltag und belasten Arbeitnehmer schwer. Wer zu lange unter Druck steht, wird krank. Darunter leiden der Betroffene, seine Angehörigen, aber auch der Betrieb. Bei der Arbeitnehmerkammer (CSL) befindet sich eine Stressberatungsstelle wo der gestresste Arbeitnehmer Rat und Hilfe findet. finden gestresste Arbeitnehmer Rat und Hilfe. „In Luxemburg sind vor allem Beschäftigte aus dem sozialen und dem Gesundheitsbereich sowie aus dem Finanz- und Bildungswesen betroffen“, weiß der CSL-Arbeitspsychologe David Büchel.

    Das berühmte Hamsterrad. Fast jeder Berufstätige hat Erfahrung damit. Viele erleben Stress als etwas zum Job Dazugehöriges, und laufen Gefahr, die eigenen Grenzen zu überschreiten. Wenn Stress motivierend und stimulierend ist, spricht man von positivem Stress, doch meist wird er als negativ erlebt, weil er belastet und man denkt dass man ihn nicht meistern kann..

    „Um medizinisch zu beschreiben, was Stress genau ist, müssen wir weg von der einfachen Sichtweise, dass eine Krankheit durch einen Erreger hervorgerufen wird“, sagt der Arbeitspsychologe David Büchel. Er zieht der klassischen Sichtweise eine globale vor, und unterscheidet drei Ebenen, die für das Erleben von Stress von Bedeutung sind.

    Zunächst einmal gibt es Stress verursachende Faktoren wie Zeitdruck, Konflikte oder ständige Veränderungen innerhalb eines Betriebes. Diese Faktoren können Stress produzierenhaben grosses Stresspotential, wenn sie vom und werden häufig vom Individuum als stressig erlebt werden. Die zweite Ebene hat genau damit zu tun. Hier geht es um die Bewertung der Situation, die individuell unterschiedlich ausfällt und auch von der Intensität der Stressoren und davon abhängt, wie häufig sie auftreten. Die Bewertung kann den Stress verstärken. Am gefährdetsten sind laut Büchel Perfektionisten und Menschen, die sich schwertun mit dem Delegieren von Aufgaben. Auf der dritten Ebene geht es um die körperliche, psychische und emotionale Reaktion des Betroffenen auf das Erlebte.

    Körperliche Symptome können sein: Muskelschmerzen, Herz-Rhythmus- und Verdauungsprobleme oder Schlafstörungen. Auf der psychischen Ebene kann sich Stress durch Nervosität und aggressives Verhalten auszeichnen. Unzufriedenheit, Vergesslichkeit Konzentrationsstörungen und innere Leere sind weitere Anzeichen für eine zu hohe Stressbelastung.

    Oft sind Betroffene nicht mehr in der Lage zu unterscheiden zwischen „normaler“ Anspannung und Stress. „Damit es nicht zum Burn-out kommt, ist es wichtig, die Symptome rechtzeitig zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen“, rät der Arbeitspsychologe. Burn-out wird besonders häufig in Berufssparten beobachtet, in denen die Beschäftigten mit Menschen zu tun haben. Das sind in erster Linie der soziale, der Bildungs- und der Gesundheitsbereich.

    Stressbedingte Krankschreibungen und Leistungsabfälle kommen Betriebe teuer zu stehen. Deshalb lohnt es sich, in Präventionsmaßnahmen zu investieren. Büchel verweist auf das Umsetzen eines globalen Programms zur Förderung der Gesundheit im Bertrieb. Hierbei kann der Arbeitgeber gemeinsam mit den Beschäftigten auf verschiedenen Ebenen agieren. Büchel nennt vier stressvermeidende betriebliche Maßnahmen. „Wichtig ist eine gute Arbeitsorganisation, mit Aufgabenstellungen, die weder unter- noch überfordern, und die Raum lässt für Autonomie, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten“, so Büchel. Betriebe, die sich aktiv um ein gutes Arbeitsklima bemühen, die ihre Beschäftigten dabei unterstützen, sich – wenn sie das wollen - gesund zu ernähren und Sport zu treiben, und die die Entwicklung ihrer Mitarbeiter aktiv fördern, haben gute bessere Chancen, von stressbedingten Ausfällen verschont zu bleiben.

    „Damit Maßnahmen von der Belegschaft akzeptiert werden, müssen sie vom Management vorgelebt, zusammen mit den Personalvertretern beschlossen werden und ehrlich gemeint sein“, weiß Büchel.

    Er bedauert, dass viele Manager im „menschlichen Führen“ ungenügend ausgebildet seien. „Man kann nicht verallgemeinern aber Vviele Führungskräfte seien darauf geschult die Mitarbeiter als Resourcen zu verwalten sehen ihre Mitarbeiter zu wenig mit dem menschlichen Auge und wissen gar nicht, was sie tun können, um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter zu steigern“, so der Arbeitspsychologe.

    Quelle: „Luxemburger Wort“ vom 23. April 2012
    Autorin: Michèle Gantenbein

     
  • Publication : Contribution à une étude sur le bien-être au travail au Luxembourg

    Le mercredi 18 avril 2012 Afficher le message »

    L’objet de cette présente publication est de vous soumettre les résultats issus d’une enquête sur le bien-être des salariés travaillant au Luxembourg. À la demande de la Chambre des salariés (CSL), de l’OGB-L et de la Ligue Luxembourgeoise d’Hygiène Mentale, l’étude, réalisée par l’institut de sondage TNS-ILRES, montre qu’il existe un certain mal-être dans le monde du travail au Luxembourg.

    L’objet de cette présente publication est de vous soumettre les résultats issus d’une enquête sur le bien-être des salariés travaillant au Luxembourg. À la demande de la Chambre des salariés (CSL), de l’OGB-L et de la Ligue Luxembourgeoise d’Hygiène Mentale, l’étude, réalisée par l’institut de sondage TNS-ILRES, montre qu’il existe un certain mal-être dans le monde du travail au Luxembourg.

    Afin de mieux comprendre le ressenti des salariés, la CSL a demandé au Centre d’Études de Populations, de Pauvreté et de Politique socio-économiques (CEPS/INSTEAD) d’analyser les données disponibles.

    Cette étude comporte 3 parties :

    • La première est dédiée à définir les déterminants du bien-être au travail sur la base d’un indicateur subjectif de
      bien-être à partir des données de l’enquête réalisée au Luxembourg entre 2009 et 2010. Il s’agit en l’occurrence
      d’identifier les différentes composantes du bien-être au travail et de mesurer le poids respectif de chacune
      d’elles sur l’indicateur global de bien-être.

    • La deuxième partie est consacrée à déterminer le stress au travail et ne se situe plus dans une approche
      globale du bien-être. En effet, le stress au travail est de plus en plus au centre des préoccupations
      des partenaires sociaux et des grandes organisations internationales dans la mesure où il a des implications
      à plusieurs niveaux : en termes de santé publique (tant du point de vue de la dégradation de l’état de
      santé des travailleurs que de celui des dépenses publiques de santé) et en termes de performances
      économiques des entreprises.

    • La troisième partie se focalise sur les conditions de travail et les différences entre femmes et hommes.
      Compte tenu des enseignements dressés dans les deux premiers chapitres, le troisième chapitre analysera
      le bien-être au travail dans une perspective de genre en répondant notamment à la question
      suivante : le sentiment d’épanouissement au travail se construit-il de la même façon pour les femmes
      et les hommes ?

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  • Article: Promotion de la santé au travail pour les salariés

    Le mercredi 21 mars 2012 Afficher le message »

    Pourquoi la santé est-elle importante?

    Pourquoi la santé est-elle importante?

    La santé n’est pas tout, mais, sans la santé, tout n’est rien (Schopenhauer, philosophe allemand, 1788-1860). Schopenhauer n’est pas le seul à avoir pris conscience de l’importance innée de la santé. Quatre citoyens européens sur cinq déclarent qu’être en bonne santé est un élément capital pour leur qualité de vie (1). Les maladies chroniques ont notamment un impact majeur sur la qualité de vie. On peut prévenir bon nombre de maladies chroniques, telles que les maladies cardiaques, les diabètes de type 2 et le cancer, grâce à
    un mode de vie sain, comprenant une alimentation plus saine, une augmentation de l’activité physique et l’arrêt du tabac (2).

    Qu’est-ce que la promotion de la santé au travail?

    La promotion de la santé au travail (PST) résulte de tous les efforts consentis par les employeurs, leurs salariés et la société pour améliorer l’état de santé et le bien-être des travailleurs. Elle est assurée en:

    1.  améliorant l’organisation du travail, par exemple en:
         - proposant des horaires de travail flexibles,
         - proposant des lieux de travail flexibles tels que le travail à domicile (télétravail),
         - offrant des opportunités d’apprentissage tout au long de la vie telles que la mobilité des postes et
            l’élargissement des tâches;

    2.  améliorant les conditions de travail, par exemple en:
         - encourageant le soutien de la part des collègues,
         - impliquant les salariés dans le processus d’amélioration de l’environnement de travail,
         - proposant des repas sains à la cantine;

    3.  encourageant les salariés à participer à des activités saines, par exemple en:
          - proposant des cours de sport,
          - mettant à disposition des vélos pour parcourir de courtes distances sur les lieux de travail de taille importante;

    4.  encourageant le développement personnel, par exemple en:
         - proposant des formations sur les compétences sociales, de gestion du stress,
         - aidant les salariés à arrêter de fumer.

    La PST va au-delà des obligations légales en matière de santé et de sécurité. Elle signifie également que les employeurs aident activement leur personnel à améliorer leur santé et leur bien-être en général (3). Dans le cadre de ce processus, il est indispensable d’impliquer les salariés et de tenir compte de leurs besoins et de leurs avis en ce qui concerne la manière d’organiser le travail et le lieu de travail.

    À retenir!

          - Votre mode de vie est une question d’ordre privé. On peut vous encourager mais en aucun cas vous forcer à
             modifier votre mode de vie, sauf si vous portez préjudice à autrui.
          - La participation à une activité de promotion de la santé au travail est une démarche volontaire. Toutefois, il est
             surtout dans votre intérêt d’avoir une vie saine.
          - La PST nécessite un engagement actif de part et d’autre: les employeurs doivent assurer un contexte
             organisationnel et environnemental sain et les salariés doivent participer activement au programme de PST.

    Exemples d’activités de PST

    1.  Équilibre entre vie professionnelle et vie privée:
         - fournir des dispositifs de soutien social, telles que des crèches.

    2.  Améliorer et préserver la santé mentale, notamment:
         - mettre en place un management participatif, reposant sur les avis des salariés;
         - proposer des formations en matière de réduction du stress, des cours de relaxation et une aide
            psychologique confidentielle.

    3.  Surveiller la santé:
          - proposer des examens de santé réguliers pour contrôler la tension artérielle, le cholestérol et les taux
             de glycémie.

    4.  Activité physique:
         - participer aux coûts des activités physiques extraprofessionnelles, tels que les inscriptions à des clubs de
            sport ou à des centres socioculturels;
          - organiser des manifestations sportives au sein de l’entreprise;
          - encourager les salariés à emprunter les escaliers plutôt que l’ascenseur.

    5.  Promouvoir un mode de vie sain:
          - proposer une aide confidentielle et des informations sur l’alcool et les drogues;
          - promouvoir les informations sur l’hygiène alimentaire et garantir des dispositifs appropriés afin de
             mettre en pratique les conseils (par exemple en proposant des repas sains à la cantine et en
             accordant une pause déjeuner suffisante).

    source: "Factsheet - Workplace Health Promotion for Employees" N° 94, Agence européenne pour la sécurité et la santé au travail."

    1. http://www.eurofound.europa.eu/areas/qualityoflife/eqls/2007/index.htm
    2. http://www.euro.who.int/mediacentre/PR/2006/20060908_1
      http://www.who.int/chp/about/integrated_cd/en/
    3. http://www.who.int/occupational_health/topics/workplace/en/index1.html
     
  • Travailler, se travailler, travailler ensemble

    Le lundi 19 mars 2012 Afficher le message »

    Celui qui travaille se donne tout entier et sans mesure à son travail. Cet engagement rencontre les nouvelles organisations qui s’imposent partout et font les mêmes ravages. Tout est déterminé : le contenu et les procédures de la tâche, les modalités des relations entre les sujets, jusqu’à assigner à chacun sa place et son rôle.

    Celui qui travaille se donne tout entier et sans mesure à son travail. Cet engagement rencontre les nouvelles organisations qui s’imposent partout et font les mêmes ravages. Tout est déterminé : le contenu et les procédures de la tâche, les modalités des relations entre les sujets, jusqu’à assigner à chacun sa place et son rôle.

    L’intensification du travail, l’accroissement inatteignable des objectifs, l’évaluation individualisée du travail sont autant de modèles organisationnels qui assurent la perte des solidarités et organisent la solitude de celui qui travaille.

    Le chômage fait naître la peur. Peur de perdre son emploi, peur de ne pas « tenir » dans celui qu’on a trouvé, engendrant des postures de soumission et des conduites de domination. Le sujet qui affronte authentiquement le travail avec l’espoir qu’au bout de l’effort il y aura le
    succès et l’émancipation, doit, une fois le voile déchiré, reconnaître qu’il s’est trompé, revoir toute sa vie. Certains décident de partir avec fracas et se suicident sur le lieu de travail.

    La souffrance au travail s’est accrue en quantité et ses formes d’expression se sont diversifiées : le karoshi, mort subite au travail, les passages à l’acte violents, les névroses traumatiques graves en situation de harcèlement moral, les suicides sur les lieux de travail ne sont plus des pathologies isolées pour les cliniciens de terrain.

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  • Publication commune : La santé au travail au Luxembourg

    Le mardi 21 février 2012 Afficher le message »

    La mise à jour de la présente brochure élaborée en collaboration avec la Direction de la santé, Division
    de la santé au travail et publiée pour la première fois en 2006 reprend l’intégralité des textes en matière
    de santé au travail ainsi que des références jurisprudentielles intéressantes y relatives.

    La mise à jour de la présente brochure élaborée en collaboration avec la Direction de la santé, Division
    de la santé au travail et publiée pour la première fois en 2006 reprend l’intégralité des textes en matière
    de santé au travail ainsi que des références jurisprudentielles intéressantes y relatives.

    Les deux textes de base régissant la matière, à savoir la loi du 17 juin 1994 concernant la sécurité
    et la santé des travailleurs au travail et la loi du 17 juin 1994 concernant les services de santé au
    travail ont été intégrés dans le Code du travail entré en vigueur le 1er septembre 2006 sous les articles
    L.311-1 à L.314-4 et L.321-1 à L.327-2.

    Au-delà de ces deux textes de base, il existe une multitude d’autres textes (lois, règlements grandducaux,
    directives de l’Inspection du travail et des mines, etc.), qui sont d’une grande importance
    dans la mesure où ils réglementent souvent en détail les situations de fait, telles la réglementation
    relative à l’ergonomie ou aux équipements de travail sur les chantiers.

    Le présent ouvrage est divisé en sept parties :
    1. Les services de santé
    2. La sécurité et la santé au travail
    3. Les maladies professionnelles
    4. Les catégories de travailleurs spécialement protégés
    5. Quelques problèmes spécifiques sur le lieu du travail
    6. La toxicologie
    7. La santé au travail : 58 questions-réponses.

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